Baugeld: Fremdwährungsdarlehen

Baugeld auch in fremder Währung möglich

Fremdwährungsdarlehen

Finanzierung eines Hauses in schweizer Franken

Sie haben beim Baugeld auch die Möglichkeit, Ihre Baufinanzierung per Fremdwährungsdarlehen aufzunehmen. Ein Fremdwährungsdarlehen ist eine von vielen Alternativen, Darlehen oder Kredite aufzunehmen. Ein Fremdwährungsdarlehen bedeutet, dass Sie Ihre Baufinanzierung in einer anderen Währung als den Euro aufnehmen. Damit geht ein Zinssatz entsprechend des Zinsniveaus des jeweiligen Landes einher, woher Ihr Baugeld-Darlehen stammt.

Fremdwährungsdarlehen: Großer Vorteil….

Daraus lässt sich natürlich ein Vorteil ziehen, wenn in dem jeweiligen Land ein niedriges Zinsniveau herrscht. Der Unterschied zum deutschen Zinssatz kann sogar erheblich sein! Dies ermöglicht es Ihnen, Ihr Darlehen für Baugeld in einer Fremdwährung um einiges schneller und automatisch auch erheblich günstiger zu tilgen.

… mit gewissen Risiken

Sie müssen allerdings auch bei Fremdwährungsdahleren beachten, dass es durchaus ein Risiko geben kann: Dadurch, dass der Wechselkurs zwischen Euro und Fremdwährung nicht stabil ist, kann ein Fremdwährungsdarlehen nämlich schnell zu einem Minusgeschäft entwickeln, sobald die Fremdwährung gegenüber dem Euro an Wert gewinnt. Denn damit würde sich auch Ihre Darlehensschuld in Euro erhöhen.

Je nachdem, wie risikofreudig Sie persönlich sind, haben Sie die Option Ihr Baugeld komplett per Fremdwährungsdarlehen zu finanzieren. Es besteht aber auch die Möglichkeit, ein Fremdwährungsdarlehen lediglich als Teil Ihrer Euro-Baufinanzierung zu wählen.

Sie können mit einem Fremdwährungsdarlehen auch eine gewerbliche Finanzierung vornehmen. Das heißt, dass Sie Baugeld ebenfalls für Wohn- oder Geschäftshäuser beantragen können, welche Sie später vermieten wollen.

Voraussetzungen für die Aufnahme eines Fremdwährungsdarlehens

Selbstverständlich müssen Sie bei der Beantragung Ihres Baugelds in Form eines Fremdwährungsdarlehens zwei Bedingungen erfüllen:

Einerseits muss die Mindestsumme, die Sie zur Finanzierung der Immobilie beantragen, 150.000,- € betragen. Das zweite Kriterium für ein Fremdwährungsdarlehen ist, dass Sie nur maximal 70 % des Schätzwertes beleihen, wobei Ihre zusätzlichen Sicherheiten angerechnet werden.

Grund für diese Deckelung der bewilligten Darlehenssumme auf 70 % ist, dass Kreditinstitute – egal, ob Banken oder Versicherungen – zur internen Kalkulation den Fall zugrunde legen, der die größten Verluste bedeuten würde: den Kreditausfall.

Kann der Schuldner (der Kreditnehmer) also dem Gläubiger (der Bank oder Versicherung) das geliehene Kapital nicht zurückzahlen, ist es aus Sicht der Bank wesentlich wahrscheinlicher, zumindest 70 % des Immobilienwertes zu erhalten als volle 100 %. Denn die Chancen, durch einen Verkauf oder eine Zwangsversteigerung die Immobilie zum tatsächlichen Marktwert zu veräußern, sind nicht immer gut. Besonders in Zeiten schwacher Investitionsneigung werden Immobilien oft weit unter Wert verkauft. Die Bank würde in einem solchen Fall folglich auf ihren Forderungen sitzen bleiben. Damit dieses Kreditausfall-Risiko größtenteils eliminiert werden kann, gewähren Banken häufig nur 70 % des Schätzwertes der Immobilie.

 
 
 
 

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